Bubble-Fußballturnier am 19.08.2017

Der Bericht im Darmstädter Echo gibt den interessanten und unterhaltsamen Tag gut wieder.
Vielen Dank Frau Gartlgruber.

 

 

DaEcho 22.08.17

 

Plastikkugeln mit Beinen auf Balljagd

 

Beim ersten Bubble-Fußballturnier des Vereins treten sechs Mannschaften gegeneinander an

 

 

Von Miriam Gartlgruber

 

ROHRBACH. Etwas sonderbar sieht es schon aus, wenn mannshohe aufblasbare Plas­tikkugeln auf zwei Beinen über ein Fußballfeld rennen. Wie bei einem richtigen Spiel geht es dabei immer dem Ball hinter­her, denn auch die Regeln beim Bubble-Soccer besagen: Der Ball gehört ins Tor. Pro Treffer gibt das drei Punkte. Wer die meisten hat, gewinnt am Ende.

 

Dass das Ganze mindestens so lustig ist, wie es aussieht, davon konnten sich jetzt die Teams des Bubble-Fußballtur­niers überzeugen, das der SV 1955 Rohrbach auf dem Sport­platz am Ortsrand veranstalte­te. „In erster Linie geht es bei uns um den Spaß“, betonte Kultur- und Pressewart Werner Ferdinand. Bubble-Soccer so sagte er, gebe es schon länger. Bereits vor zehn Jahren habe er davon gehört. Ein Bubble-Fuß­ballturnier beim SV-Rohrbach aber, startete nun zum ersten Mal.

 

Insgesamt sechs Mannschaf­ten aus Rohrbach und Umge­bung hatten sich, mit sieben Spielern pro Team, dazu ange­meldet. Immer zu fünft ging es während des Wettkampfs schließlich auf den Platz, in einer Pause nach der ersten Halbzeit konnte gewechselt werden. Im Laufe des Turnier­tages sollte jede Mannschaft einmal gegen alle anderen ge­spielt haben. Gar nicht so ein­fach mit einem riesigen Ballon über dem Kopf.

 

Es sei eng darin, stickig und gut riechen würde es auch nicht, erklärte Spieler Jeffrey

 

von der SG Niedernhausen/Rohrbach. „Aber es macht auch einen riesen Spaß. Selbst wenn ein 100-Kilo-Mann auf dich fällt und du zwei Meter weit fliegst, tut es nicht weh“, sagte er lachend. Die Firma Rolls-Toys hatte das Equipment am Morgen geliefert. Mit einem Gebläse waren die zehn „Bub­bles“ schließlich aufgepumpt

 

worden. Dass sich nicht nur Männer, sondern auch Frauen bei dieser ungewöhnlichen Freizeitbeschäftigung gut schla­gen können, bewies das Team „Bubble-Witches“, das aus Müttern der Fußballjugend be­stand. Beim recht wilden Spiel auf dem Feld schlugen sie sich wacker, auch wenn sie sich am Schluss mit dem sechsten Platz zufrieden gehen mussten. Einen Ehrenpreis erhielten sie trotzdem.

 

„Eigentlich ist es eine Fun­sportart für jedermann“, sagte Manuel Maurer aus dem Vor­stand des SV-Rohrbach mit Blick auf das Fußballfeld, wo im Akkord die Spiele liefen, Je acht Minuten dauerte eine Halbzeit, ein Spiel insgesamt 16 Minuten. Nach jedem Durch­gang wurden die „Bubbles“ ge­reinigt, bevor die nächsten ran durften. Schnell waren die auf­blasbaren Kugeln dann wieder über die Köpfe gezogen, die Tragegurte angelegt und die Hände an die Griffe gelegt, die später beim Herumwirbeln für den nötigen Halt sorgten.

 

Auch die Zuschauer, die das Geschehen auf dem Spielfeld vom Rande aus verfolgten, hat­ten ihren Spaß. Ein Bierwagen, Gegrilltes und Musik sorgten für zusätzliche Stimmung. Bis 16 Uhr dauerte das Turnier, dann standen die Sieger fest: Den ersten Platz hatte das Team „Hässlich“ aus Niedern­hausen gemacht, Zweiter wur­de das Team „Holzhein“ aus Reinheim und die Mannschaft „Eingelocht“ aus Rohrbach konnte sich über Platz drei freuen.

 

Die Veranstalter resümierten: „Es wäre schön, so ein Bubble­Turnier auch im nächsten Jahr wieder zu starten.“ Die Rohrba­cher würde es sicher freuen.

ENDE Bericht DE

Ja, dann hoffen wir mal, dass beim nächsten Mal ein paar mehr Rohrbacher kommen. Das war eigentlich das Einzige was besser hätte sein können: ein paar mehr Zuschauer.
Nein, es gab noch etwas auf das man hätte gerne verzichten können. Rainer Jayme kam bei einem Rempler unglücklich auf die Füße und hat sich so verletzt, dass er operiert werden musste.

Lieber Rainer, gute Besserung.

Das Foto von Frau Gartlgruber oben im Pressebericht habe ich mir erlaubt weg zu lassen; dafür gibt es hier eine ganze Menge davon: KLICK HIER

 

 

 

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